Food-Fotografie: So findest du das passende Objektiv für dich

Lightroom Presets für die Food-Fotografie kannst du mit ein paar wenigen Klicks ganz einfach anpassen.

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Sage und schreibe mehr als 100 unterschiedliche Objektive gibt es für Spiegelreflexkameras und Systemkameras. Nicht nur als Einsteiger in die Food-Fotografie oder die Fotografie im Allgemeinen kann man da leicht den Überblick verlieren. Auf was kommt es bei der Auswahl der richtigen Objektive an und welches Objektiv ist für die Food-Fotografie geeignet? Ich möchte dir heute einen Überblick über diese Punkte geben.

Die meisten Kameras werden als Set mit Einsteigerobjektiven geliefert. Damit kannst du ideal die ersten Versuche unternehmen und dich an das Thema Fotografie herantasten. Doch schnell wirst du merken, wenn du deine Bilder manuell aufnehmen willst, wird es schnell mühsam.

Food-Fotografie, das Richtige Objektiv für Einsteiger

Wenn du dich ein bisschen tiefer mit dem Thema Food-Fotografie beschäftigst, merkst du schnell, dass du mit den sogenannten Kit-Objektiven an deine Grenzen stoßen wirst. Sowohl in der Schärfentiefe als auch in der Bildqualität sind die Objektive zwar fürs Hoobyknipsen geeignet aber nicht für mehr.

In der Preis-Leistung sind lichtstarke Festbrennweitern-Objektive (f2,8 und weniger) unschlagbar. Für teilweise weniger als 100 Euro bekommst du bereits Objektive mit denen du professionelle Foodfotos machen kannst. Wir würden jedem Einsteiger das Canon 50mm f1,8 ans Herz legen, das nur knapp 100 Euro kostet. Auch wir haben lange Zeit mit diesem Objektiv unserer Bilder gemacht, weil es flexibel ist und sowohl von der Bildwiedergabe, als auch von der Farbqualität überzeugt.

Hinweis: Festbrennweite bedeutet, dass du damit nicht „zoomen“ kannst und du dich bewegen musst, um mehr oder wenig aufs Bild zu bekommen. Doch für den unschlagbaren Preis, ist das gerne in Kauf zu nehmen.

Festbrennweiten: Der Preis-Leistungs-Sieger in der Food-Fotografie

Aber auch andere Festbrennweiten eigenen sich für die Food-Fotografie. Dort musst du jedoch eines bedenken. Je kleiner die Brennweite ist – zb 24mm – desto näher kannst du etwa an deine Gerichte rangehen, aber desto verzerrter sind auch die Gegenstände. Das Phänomen ist etwa bei Weitwinkelbildern zu beobachten (etwa f8), dort krümmt sich der Horizont.

Jedoch solltest du auch nicht auf Teleobjektive setzen (f100 und mehr). Damit hast du zwar eine unschlagbare Schärfentiefe, jedoch musst du sehr weit weg von deinem Essen weggehen, um alles aufs Bild zu bekommen und gerade in normalen Wohnungen ist das kaum möglich.

Food-Fotografie, das Richtige Objektiv für Profis

Wenn du professionelle Foodfotos machen willst, dann kommst du auch früher oder später mit Festbrennweiten an deine Grenzen – und sei es nur in der Flexibilität deiner Bilder. Daher brauchst du ein Objektiv, dass über eine größere Spannbreite der Brennweite verfügt und dabei eine einheitliche Blende besitzt. Also etwa durchgängig bei f2,8 bleibt.

Wir haben viele Objektive getestet und eines hat uns voll und ganz überzeugt, sowohl vom Preis, als auch von der Farbwiedergabe und der Flexibilität, die wir mit dem Objektiv haben. Unsere Wahl fiel auf das Canon 24-70mm f,2,8.

Damit können wir in den Zoombereich gehen, aber auch leicht weitwinklige Fotos aufnehmen. Eigentlich alles, was wir brauchen – sei es für die Food-Fotografie, aber auch bei der Reise-Fotografie oder im Bereich der People-Fotografie. Daher sind auch beinahe alle Bilder, die du bei uns finden wirst mit dem Objektiv gemacht. Mit knapp 1800 Euro ist es aber auch eine Überlegung, ob man so viel Geld ausgeben möchte. Das muss jeder individuell für sich entscheiden. Wir können es aber nur empfehlen.

Food-Fotografie, auf die Einstellungen kommt es an

Allgemein lässt sich aber sagen. Mit jedem Objektiv, egal ob für 100 Euro oder 2000 Euro lassen sich professionelle Bilder machen – es hängt alles von der richtigen Einstellung und von der Bildbearbeitung ab.

Warum die Bildbearbeitung wichtig ist und wie du Presets verwendest, um diene Bildbearbeitung zu beschleunigen und einen einheitlichen Look zu kreieren, zeigen wir die in den Artikeln.

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