Food-Fotografie: So findest du die passende Kamera für dich

Lightroom Presets für die Food-Fotografie kannst du mit ein paar wenigen Klicks ganz einfach anpassen.

Lightroom Presets für die Food-Fotografie kannst du mit ein paar wenigen Klicks ganz einfach anpassen.

 

Für Foodfotografen oder Food-Blogger gibt es zwei Sachen, ohne die sie aufgeschmissen wären: Eine Küche und eine Kamera. Da ich mich besser mit Kameras auskenne, als mit Küchen, gebe ich dir heute einen Einblick, was du als Foodfotograf oder Food-Blogger für eine Kamera brauchst, worin die Unterschiede liegen und welche Kamera Madeleine und ich für unsere Bilder nehmen.

Wenn du mit der Foodfotografie anfängst, dann kommst du irgendwann an den Punkt, wo du dich fragst, welche Kamera ist eigentlich die Richtige, wenn ich mein Essen ansprechend fotografieren will. Reicht ein Smartphone oder muss es eine Spiegelreflexkamera sein, die schnell mehrere 1000 Euro kostet?

Um es gleich am Anfang zu sagen, es gibt keine Kamera, die speziell für die Food-Fotografie ist. So kannst du mit jeder Kamera tolle Bilder machen, die einem sofort Appetit machen – auch mit Smartphones. Doch jede Kamera hat seine Vor- und Nachteile.

 

Je mehr Pixel, desto besser ist die Kamera?

Ein Irrglaube der sich noch immer bei Fotografie-Einsteigern hält ist: Je mehr Pixel eine Kamera hat, desto besser ist sie auch. Doch die Anzahl der Pixel sagt nichts über die Qualität aus, sondern die Größe des Bildsensors.

Je Größer der Sensor ist, desto mehr Platz haben die Pixel und können dadurch auch mehr Details aufnehmen. Daher kann ein Handy oder eine Kompaktkamera mehr Pixel als eine Profikamera haben, doch da der Sensor so klein ist, kann nicht genug Details aufgenommen werden. Das wird vor allem deutlich, wenn man in das Bild zoomt.

 

Foodfotografie mit dem Smartphone und Handy

Auch wenn in den vergangenen Jahren die Handys immer bessere Bilder machen und so – meiner Meinung nach – den Kompaktkameras den Rang fürs Hobbyfotografieren ablaufen, gibt es ein Problem: Sie stoßen schnell an ihre Grenzen. Gerade im Bereich der Schärfentiefe und des Zoomens, haben sie ein großes Defizit, das auch ihre Flexibilität und Einfachheit nicht ausgleichen kann. Wer jedoch einfache Bilder von seinem Essen machen will, wie etwa für Instagram, ohne größere Ansprüche zu haben, der ist beim Foodfotografieren mit dem Handy richtig

Vorteile der Foodfotografie mit dem Handy und Smartphone

-          Klein

-          Unkompliziert

-          Können ohne weitere Hilfsmittel bearbeitet werden und in Apps eingespielt werden

Nachteile der Foodfotografie mit dem Handy und Smartphone

-          Kein Objektiv

-          Keine mechanische Schärfentiefe

-          Kaum Einstellungsmöglichkeiten

-          Kleiner Bildsensor

 

Foodfotografie mit der Kompaktkamera

Die Kompaktkamera durfte bis vor wenigen Jahren in keinem Urlaub fehlen, wenn man ein paar Erinnerungen einfangen wollte. Doch mit dem Aufkommen der besseren Smartphone-Kameras, geht der Absatz deutlich zurück. Das sieht man auch daran, dass mittlerweile Handys und Kompaktkameras ähnlich gute Bilder machen, warum der Kauf einer solchen Kompaktkamera für die Foodfotografie nicht mehr relevant sind.

Jedoch gibt es solche und solche Kompaktkameras. Wer etwas mehr bezahlen will, der findet auch Vertreter, die sich besser für die Foodfotografie eignen, als ein Handy. Gerade durch ihre einfache Bedienung sind für Einsteiger geeignet, die leicht bessere Bilder als mit dem Handy aufnehmen möchten, aber nicht so viel Geld ausgeben möchten.

Vorteile der Foodfotografie mit der Kompaktkamera

-          Klein

-          Unkomplizierte Bedienung

-          Günstig

-          Objektiv

Nachteile der Foodfotografie mit der Kompaktkamera

-          Objektiv kann nicht gewechselt werden

-          Oftmals ein kleiner Bildsensor

-          Wenige Einstellungsmöglichkeiten

 

Foodfotografie mit der Spiegelreflexkamera

Geht es um die Foodfotografie, dann setzen die meisten Fotografen auf die Spiegelreflexkameras oder auch DSLR (englisch für digital single-lens reflex) genannt. Möchtest du professionelle Bilder machen, dann wirst du früher oder später nicht mehr um eine Spiegelreflexkamera für die Foodfotografie kommen. Neben teilweise sehr großen Bildsensoren sind die Objektive auswechselbar, weshalb man sie Ideal an jede Situation anpassen kann.

Wenn du mit einer Spiegelreflexkamera gute Foodfotos machen willst, dann braucht das ein wenig Zeit. Denn du musst das Zusammenspiel von Blende, Verschlusszeit und ISO verstehen und wie alles damit zusammenhängt. Doch du wirst sehen, binnen weniger Wochen hast du das raus und kannst professionelle Bilder machen.

Vorteile der Foodfotografie mit der Spiegelreflexkamera

-          Sehr gute Bildqualität

-          Großer Bildsensor

-          Wechselbare Objektive

-          Anpassung an jede Situation

-          Flexibel

-          Große Einstellungsmöglichkeiten

Nachteile der Foodfotografie mit der Spiegelreflexkamera

-          Kamerawissen ist erforderlich

-          Bedienung für Einsteiger kompliziert

-          Teilweise recht Teuer

 

Foodfotografie mit der Systemkameras

Die Systemkameras sind erst in den vergangenen Jahren so richtig in den Markt der Fotografie gekommen und nehmen eine immer größere Rolle ein.

Eine Systemkamera ist dabei vereinfacht gesagt, eine Spiegelreflexkamera, die keinen Spiegel braucht um Bilder aufzunehmen. Daher kann sie alles, was eine DSLR-Kamera auch kann, braucht jedoch nicht so viel Platz und ist deutlich kleiner. Was vor allem unterwegs und in Urlauben ein großer Vorteil ist.

 

Vorteile der Foodfotografie mit der Systemkamera

-          Sehr gute Bildqualität

-          Großer Bildsensor

-          Wechselbare Objektive

-          Anpassung an jede Situation

-          Flexibel

-          Große Einstellungsmöglichkeiten

Nachteile der Foodfotografie mit der Systemkamera

-          Kamerawissen ist erforderlich

-          Bedienung für Einsteiger kompliziert

-          Teilweise recht Teuer

 

Mein Tipp für die Kamera bei der Foodfotografie

Wir Fotografieren mit einer Vollformatkamera und einem Lichtstarken Objektiv. Beides zusammen ist ideal für unseren Ansprüche. Doch beides zusammen hat den Wert eines Kleinwagens und gerade beim Anfang der Foodfotografie, wo es nur ein Hobby ist, wäre das nicht verhältnismäßig. Daher würde ich euch auch zum Beginn nicht zu der Kamera raten.

Mein Tipp ist, kauft euch eine möglich günstige Spiegelreflexkamera und experimentiert beim Foodfotos machen. Wir bei Hey.Foodie wollen dich auch auf deinem Weg begleiten und zeigen dir alles was du brauchst, um professionelle Foodfotos zu machen.

Warum rate ich dir zu einer günstigen Kamera für die Foodfotografie? Ganz einfach, denn das wirklich wichtige beim Fotografieren ist nicht die Kamera, sondern das Objektiv. Warum? Das zeige ich dir im Artikel: Das sind die besten Objektive für dir Foodfotografie.